17.Hamburger-Afghanistan-Woche: Afghanisch-Deutsche Begegnungen
Bildungsurlaubsseminar von 9. bis 14. Juli 2012
Ein Wochenseminar mit Kinderbetreuung im Jugendheim Lichtensee, Moorweg 41, 22955 Hoisdorf bei Hamburg, Tel./Fax: 04107/379737, www.jugendheim-lichtensee.de
Das Seminar richtet sich vor allem an interessierte Deutsche und an Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit afghanischem Migrationshintergrund. Afghanistan und die Afghanen in Deutschland stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Gerade der geplante Abzug der Natotruppen aus Afghanistan ist ein aktuelles Thema der internationalen Politik.
Entwicklungshelfer, Politiker aus Afghanistan und Deutschland, Wissenschaftler, Vertreter von Initiativen in Afghanistan und aus Deutschland beteiligen sich an diesem Seminar.
Neben den Vorträgen, Diskussionen auch in Arbeitsgruppen wird abends ein Erfahrungsaustausch und Begegnung zwischen den Referenten und den Teilnehmenden gefördert. Ein Abend mit afghanischer Musik und Tanz, Essen und Lebensfreude ist wie seit nunmehr 17 Jahren ein weiterer Höhepunkt. Kinderbetreuung wird gewährleistet.
Das Seminar wird von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Bundeszentrale für politische Bildung Bonn (bpb) gefördert und ist als Bildungsurlaub in Hamburg anerkannt.
Program (PDF, 2 Seiten) I Anmeldung (1 Seite, Word)
Weitere info und Anmeldung:
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Wer Afghanistan in den 1960-er und 70-er Jahren kennenlernen durfte, ist heute traurig, was aus dem Lande geworden ist: eine Scheinblüte in Kabul, 1972 eine Hauptstadt mit 450.000Einwohnern, heute ein Moloch mit vier bis fünf Mio. Menschen. Von den ca. 30 Mio. Einwohnern des Landes ist etwa die Hälfte unter 15 Jahre alt. Nach rd. 30 chaotischen Jahren des Invasions- und „Bruder“-Krieges sowie des z.T. nach 2001 unstrukturierten Wiederaufbaus zeigen heute über sieben Millionen Schüler/-innen sowie mehr als 70.000 Studenten/-innen an den 16 Universitäten des Landes einen unglaublichen Bildungshunger.


aufzubauen, ist entstanden, weil sich dort viele Flüchtlinge aus benachbarten Provinzen angesiedelt haben.
Sechs medizinische Fakultäten in Afghanistan haben mit deutscher Hilfe 20 verschiedene medizinische Lehrbücher (insgesamt 29.000 Exemplare) und ebenso viele CDs erhalten.




